ECHO_ECHO

Eine audiovisuelle Performance
Opernhaus der Kammerspiele München,
Juli 2016
Konzept, Umsetzung: Clara Hinterberger
Ausstattung: Aleksandra Pavlovic Mit: Ines Hollinger

Wie weit reicht das Ohr? Wie groß ist das Ohr? Wie weit hört das Ohr? Enger, kleiner, platzender Raum, mangelnder Platz für uns alle – neue Orte, neue Heimaten, neue Klänge, neue Stimmen und Möglichkeiten von endloser Weite – wie weit kann das musikalische Moment des ECHOS unser Gehör täuschen und phantasieren lassen? Audiovisuelle Echoillusionen.

JELINEKOPER TIRADENSYMPHONIE
Opernhaus der Kammerspiele München,  Juli 2016
Konzept, Umsetzung: Clara Hinterberger

Ausstattung: Aleksandra Pavlovic MIT: Julia Riedler Einmal tief Luft holen, nochmal tief Luft holen und nochmal tief einatmen. Die Wiederholung unseres Lebens. Mit „When I’m laid“, Didos letzte Arie, eröffnet Purcell musikalisch eine Landschaft des Verschwindens, ihrer Sehnsucht, nicht mehr weiter atmen zu wollen. Die „JelinekOper” setzt diesem musikalischen, langsamen Verschwinden des Atmens eine Sprachpartitur des Atemholens entgegen und konfrontiert den musizierenden Atem mit unterschiedlichen Rhythmen der Beschleunigung und Entschleunigung. Die Opernbude wird mit „JelinekOper” zum Luftraum des bewussten Atmens – wie erklingt unser Atem, welche Töne erklingen, welche Phantasien und welche zwischenmenschliches Kommunikationsmittel setzt dieses musikalische Mittel frei?